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Grabsteine vom Steimetz,
was ist bei der Auswahl zu beachten?

Angehörige, die einen Grabstein für das Grab ihres Verstorbenen auswählen müssen, fühlen sich vom Angebot oft überfordert.
Vor dem Gang zum Steinmetz sollte die Friedhofsordnung gelesen werden, in der unter anderem festgelegt ist, welche Grabsteine in welcher Form und Gestaltungsvariante im Friedhof aufgestellt werden dürfen. Erst nach dieser Abklärung ist es möglich den Grabstein, der für das Grab erlaubt ist, beim Steinmetz auszuwählen.

Die Entscheidung für oder gegen ein Material, beispielsweise eine bestimmte Steinsorte, ist neben persönlichem Geschmack davon abhängig, wie der Stein bearbeitet werden soll. Grabsteine sind fast immer aus Naturstein, besonders beliebt ist Granit, ein Stein, der sehr witterungsresistent ist. Durch Polierungen zeigen Grabsteine aus diesem Stein wunderschöne farbige Linien und Strukturen, die dem Grabmal immer etwas Einmaliges geben. Weichere Steine wie Sandstein eigenen sich besser als Granit für Stelen, die Skulpturen ähneln, da sie sich leichter bearbeiten lassen. Sehr edel wirken Grabsteine aus Marmor, besonders wenn farbige und eher seltene Sorten wie der Azul Acqua Marina, ein blauer ausdruckstarker Marmor, verwendet werden. Die Kosten sind hier allerdings um ein Wesentliches höher als bei einem günstig im Handel erhältlichen Granitstein. Modern wirken Grabdenkmäler aus neuen Materialien wie Holz oder Metall, die mit oder ohne Steinkombination erhältlich sind. Möglich ist sogar das Einsetzen von Swarovski-Steinen in die Oberfläche des Grabsteins. Bedacht werden sollte bei der Auswahl der modernen Varianten allerdings sein, ob der Käufer sich sicher ist, am Grabstein auch in Jahren noch Gefallen zu finden. Ist der richtige Grabstein ausgesucht, fehlt nur noch die Inschrift und vielleicht das eine oder andere Ornament, welches auf die Steinoberfläche montiert werden soll.

Traditionell werden dafür Gußteile aus Bronze oder Aluminium verwendet. Viele Jahre schön, selbst bei nur gelegentlicher Reinigung, sind Grabsteine mit glatter Oberfläche und nur wenigen Buchstaben. Zeitaufwendig hingegen kann die Pflege einer Sandsteinstele oder neuer Materialkombinationen werden. Den künftigen Aufwand für die Steinpflege sollten Käufer stets beim Steinmetz vor dem Kauf erfragen, um spätere böse Überraschungen zu vermeiden.